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"Alkohol!"
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ein Stück über Sehnsucht, die zur Sucht wird
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"Alkohol wird Thema"
Blumberg. Mit dem Thema Alkohol beschäftigt sich das gleichnamige Theaterstück des Weimarer Kulturexpress für Schüler der achten und neunten Klassen am Mittwoch, 17. März, um 11 Uhr in der Aula der Realschule in Blumberg.
Die Probleme des Alkoholkonsums bei Jugendlichen stehen dabei im Mittelpunkt. Es zeigt Gründe für Alkoholkonsum von Jugendlichen auf, thematisiert mögliche Folgen und befasst sich direkt mit den Jugendlichen. Es wird im Rahmen der Drogenprävention an der Realschule von jungen Schauspielern des Weimarer Kulturexpress erstmals aufgeführt.
Der Gemeinderat untersagte vor kurzem den Ausschank niederprozentigen Alkohols im Rahmen eines pädagogischen Konzepts auch an unter 16-Jährige im Jugendhaus »Malibu«.
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»Hab´ mir gediegen Kante gegeben«
Blumberg. Beinahe mühelos zählte der Schüler die Alkoholmarken auf, die in dem Bühnenstück vorkommen. Erschreckend dabei, dass dies allein an der Flaschenform geschah. Das Stück »Alkohol« des Weimarer Kulturexpress traf bei rund 100 Realschülern der 8. bis 10. Klasse ins Schwarze.
Lehrer Hannes Jettkandt hatte als Drogenpräventionsbeauftragter der Realschule die einstündige Bühnenaufführung in der Aula organisiert. Rektor Egon Bäurer unterstrich in seiner kurzen Begrüßung, dass die Alkoholproblematik auch in der Region Blumberg erkennbar und die Prävention Teil des Lehrplanes sei. Er hoffe und wünsche sich, so Egon Bäurer, dass die Schüler aus dem Theaterstück ihre eigenen positiven Schlüsse ziehen.
Das Theaterstück »Alkohol« traf den Nagel auf den Kopf. Steffi (Julia Stenke aus Berlin) und Stefan (Viktor Wendtner aus Stuttgart) lernen sich in der Disco »Meadow« kennen und verlieben sich. Steffi, eine 16-Jährige aus einer Scheidungsfamilie, oft alleine zu Hause, gerät nach und nach durch Stefan in den Teufelskreis des Alkoholkonsums. Stefan, aus einer gut situierten Familie stammend, kann von Hochprozentigem nicht lassen, weil er auf diese Weise endlich Akzeptanz in der Gruppe von Felix findet. Erst als die Schulversetzung gefährdet ist, wacht Steffi auf, entsagt dem Alkohol unter Mithilfe ihrer Freundin Marion für zwei Monate. Doch als sie wieder mit Stefan zusammenkommt, endet für die 16-Jährige eine Privatfeier im Alkoholkoma. Stefan, der Angst vor Ärger mit seinen Eltern hat, haut ab, ohne den Rettungsdienst zu alarmieren.
Nach gut einer Stunde fand das Bühnenstück mit einer im Koma liegenden Steffi ein abruptes Ende. Mehr als 60 Minuten hatten die Realschüler gebannt zugeschaut, sich in der einen oder anderen Szene wiedererkannt. Immerhin folgte auf die Frage im Diskussionsteil der Veranstaltung, ob die Schüler ähnliches erlebt hätten, teils ein verhaltenes »Ja«. Ein Jugendlicher meinte sogar, dass die Schauspieler mit dem Stück »Alkohol« in der richtigen Stadt angekommen seien. Erschreckend schnell und exakt beantwortete schließlich ein 16-Jährige die Frage, ob jemand die verschiedenen Alkoholmarken erkannt habe, die in dem Stück in Form von Flaschen vorkamen. Einer der Schüler merkte schließlich etwas flapsig an, dass auch für etliche Mädchen Alkoholkonsum sicherlich kein Fremdwort sei.
Pfarrerin Gabriele Remane, die an der Realschule evangelischen Religionsunterricht gibt, möchte das Thema »Alkohol« in den Unterricht ihrer Schulklasse aufnehmen. Es sei wichtig, die bestehende Problematik in möglichst jungen Jahren anzusprechen.
Das Theaterstück »Alkohol« bewegt Schüler und Lehrer:
Aleksander Djuricic, Schülersprecher (17), Behla: »Das Stück hat mir gut gefallen. Es zeigt, was Alkohol aus Menschen machen kann. Ich werde künftig an Wochenenden nicht mehr soviel trinken.«
Atilla Sen, (16), Blumberg: »Das war ein schönes Theaterstück und sehr gut gespielt. Es zeigt, dass man Alkohol nicht auf die leichte Schulter nehmen soll, wegen der Folgen, die daraus entstehen können.«
Melisa Muratovic (16), Blumberg: »Das Theaterstück hat mir gut gefallen. Es war lustig und spannend. Es hat zu Blumberg gepasst, weil die Jugendlichen hier auch Komasaufen. Mir hat die Aufführung gezeigt, dass ich nie anfangen werde zu trinken.
Jasmin Zeller (15), Riedöschingen: »Das Theaterstück war das richtige Thema für Blumberg, weil man hier doch oft vom Trinken und Alkoholproblemen hört. Ich glaube, wer etwas trinkt, der bleibt auch dabei, wer nicht trinkt, wird es nach dieser Aufführung auch weiterhin nicht tun. Ich bin aber der Meinung, dass das alles für Blumberg nichts bringt. Künftig werde ich mehr auf mich und in dieser Hinsicht letztlich auch etwas mehr auf meine Freunde achten.«
Vanessa Fuhrer (16), Riedöschingen: »Das Theater war witzig aufgebaut. Man kennt die Szenen aus dem eigenen Leben. Ich bin keine Trinkerin, werde künftig auf meine Freunde achten. Das Thema war richtig für Blumberg.«
Steffen Weber (16), Riedöschingen: »Die Aufführung hat mir gefallen und war realitätsnah. Man konnte sehen, wie schnell es geht, dass man im Leben abrutscht. Man sollte einfach in Maßen trinken.«
Egon Bäurer, Rektor: »Das Theaterstück wird von der Jugend gewiss aufgearbeitet. Die Aufführung hat zum Nachdenken angeregt und wurde von den Schülern sehr aufmerksam verfolgt. Ich finde es positiv für die Schule und hervorragend, dass das Thema ›Alkohol‹ in Form eines Theaters den Schülern nahe gebracht wurde.«
Hannes Jettkandt, Realschullehrer: »Das Theaterstück war vor dem Aufkommen des Themas ›Alkoholausschank im Jugendhaus‹ in Blumberg im Rahmen der Drogenprävention geplant. Im Deutschunterricht wurde eine Erörterung geschrieben und argumentiert, da das Thema den Jugendlichen unter den Nägeln brennt. Es muss jetzt wirken. Die Ergebnisse werden sich in Zukunft zeigen. Die Aufführung fand ich sehr gut, weil das Stück eine komprimierte Zeitrafferaufnahme war. Besonders die Rolle des Mädchens, das keinen Alkohol mochte, aber dann durch den Freund dazu verführt wurde, hat mit gefallen. Um in der Clique bestehen zu können, hat sie weiter getrunken und wurde so fast alkoholabhängig. Ein gutes Präventionsstück.« (bm)
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Mit Alkohol schnell auf schiefer Bahn
Blumberg 102 Realschüler der Klassen 8 bis 10 sahen gestern in der Schulaula ein Theaterstück über Alkohol. Die Schauspieler Julia Stenke (25) und Viktor Wendler (22) vom Weimarer Kultur Express zeigten anschaulich, wie Alkohol das Leben Heranwachsender in kurzer Zeit verändern kann.
Die Realschule Blumberg war der erste Ort, an dem dieses neue Stück des Kulturexpress gezeigt wurde.
Der Bildungsplan lege fest, dass an den Schulen Drogenprävention stattfinden müsse, sagte Rektor Egon Bäurer. Er dankte seinem Kollegen Hannes Jettkandt, Drogenbeauftragtem. Zu den Schülern sagte der Rektor: „Wir hoffen, dass ihr die richtigen Schlüsse zieht.“ Und los ging es.
Kennengelernt haben sich Steffi und Stefan, so die Namen der Schauspieler im Stück, am Rande einer Party. Ihr war schlecht, sie ging nach draußen, er erklärte ihr die Sterne am Himmel. Zu ihrer ersten Verabredung bringt Stefan im Rucksack Alkohol mit. Sie will nicht, holt zwei Gläser Orangensaft, er kippt Wodka dazu, ohne dass sie es sieht und sie probiert.
Der erste Kuss. Er sagt: „Das muss gefeiert werden“, natürlich mit Alkohol. Sie probiert, „schmeckt ja doch ganz lecker“. Ihre Freundin Marion, deren Mutter alkoholabhängig ist, warnt Steffi, Stefan sei Alkoholiker. Steffi will das nicht hören, sie geht zu Marion auf Distanz. Steffi wird in die Clique von Stefans Freund Felix aufgenommen, der Jüngere schamlos betrunken macht. Immer trinkfester, erhält sie dort den Spitznamen „Tequila“, Stefan heißt in dieser Clique „Johnny“. Steffi und Stefan sind auf die Namen stolz.
Ein Wochenende, Steffi hat sturmfreie Bude. Sie will mit Stefan die „Nacht der Nächte“ erleben, er kommt mit einer Alkoholfahne und Stoff, sie trinken, Stefan wird müde und schläft ein. Steffi ist frustriert. Marion warnt sie erneut, doch Steffi rutscht immer tiefer ab. Zuerst lässt sie das Sporttraining sausen, dann schwänzt sie eine Mathearbeit.
Mutter nie zuhause
Als die Rektorin Ihrer Mutter schreibt, dass Steffis Versetzung gefährdet sei, antwortet Steffi, weil ihre Mutter nie da ist. Stefan bekommt Hausarrest, weil seine Eltern Alkohol bei ihm entdecken. Steffi reißt sich an den Riemen. Dank Marions Hilfe schafft sie doch noch ihre Versetzung. Just, als sie mit Marion ins Kino will um dies zu feiern, taucht Stefan wieder auf, mit Alkohol. Es kommt zum Eklat. Am anderen Tag berichtet der Rundfunk, dass in Berlin eine 16-Jährige bewusstlos Zuhause angetroffen wurde: mit 4,3 Promille. Ende.
Aufmerksam hatten die Schüler das 65 Minuten dauernde Stück verfolgt. Bei der Diskussion wollten sie wissen, ob Julia und Viktor schon ähnliche Erfahrungen gemacht haben wie im Stück. Beide hatten als Jugendliche auch mal Alkohol getrunken, „aber Komasaufen gab es nicht.“ Zum Schluss machte ein Schüler Julia und Viktor, die zum ersten Mal zusammen gespielt hatten, Mut: „Gut gemacht, macht weiter so.“
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„Die Schüler wurden abgeholt“
Lehrer Hannes Jettkandt ist an der Blumberger Realschule Drogenpräventionsbeauftragter. Er organisiert für die Schüler jedes Jahr eine Veranstaltung. Der 56-jährige Pädagoge ist seit 1981 an der Schule.
Herr Jettkandt, wie kamen Sie auf eine Theatervorführung?
Dieses Jahr wollte ich den Schülern eine realistische, Jugendliche ansprechende Darstellung geben, wie schnell man in übermäßigen Alkoholkonsum hineinschlittern kann. Die Verträge hat die Schule bereits vorigen Herbst abgeschlossen, bevor wir in Blumberg die große Alkohol-Diskussion hatten.
Wie kamen Sie auf den Weimarer Kultur-Express?
Wir haben hier an der Schule schon drei Stücke sehr ansprechende Stücke erlebt. Auf deren Homepage habe ich gesehen, dass der Weimarer Kulturexpress ein neues Stück über Alkohol einstudiert. Und jetzt hatten wir in Blumberg die Uraufführung.
Sind Sie mit der Veranstaltung zufrieden?
Die Aufführung war toll, ich voll zufrieden, zum einen mit dem Inhalt des Stücks und zum zweiten mit der schauspielerischen Leistung. Das Stück wurde von hervorragenden, noch jungen Schauspielern in Szene gesetzt, die Schüler wurden da abgeholt, wo sie zum Teil stehen, sie haben sich wiedergefunden.
Können Sie das etwas näher ausführen?
Am Anfang hat Steffi den Alkohol abgelehnt. Dann wurde sie aber durch die Zuneigung zu ihrem Freund durch diesen zum Alkoholkonsum gebracht. Das geht soweit, dass Jugendliche dafür sogar gute Freundschaften aufgeben wie Steffi mit Marion.
Gab es für Sie in dem Theaterstück eine Schlüsselszene?
Die Schlüsselszene war für mich am Anfang: Dass Steffi durch ihren neuen Freund und den daraus entstehenden Gruppendruck dazu gebracht wurde, Alkohol zu trinken. Das entspricht sicherlich auch der Realität. Ich hoffe, dass diese Szene unsere Schüler sensibel macht, sollten sie selbst einmal in eine ähnliche Situation geraten.
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Aalener Nachrichten
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Theaterstück regt Gespräche zum Thema Alkohol an
ELLWANGEN (pm) - Die Theaterbühne Weimarer Kulturexpress hat Schüler der Mittelhofschule mit „Alkohol ein Stück über Sehnsucht, die Suche und die Sucht“ beeindruckt. Die jungen Schauspieler zeigten anschaulich, wie Alkohol das Leben Heranwachsender in kurzer Zeit verändern kann.
Das Theaterstück des Weimarer Kulturexpress zeigte brisante Aktualität, holte die Schüler in ihrer Lebenswelt ab und regte sie zum Nachdenken an.
So wurde nach der Aufführung -- und soll auch weiterhin -- in den Klassenzimmern der Mittelhofschule ausgiebig über das Thema Alkohol gesprochen.
Rektor Hans-Dieter Visser unterstrich, dass die Alkoholproblematik ein wichtiger Teil der Prävention an der Mittelhofschule sei. Er hoffe, dass die Schüler ihre eigenen Schlüsse aus dem Theaterstück ziehen, in dem die Protagonisten Steffi und Stefan in der Disko kennenlernen. Beide suchen in ihrer Entwicklung die Ablösung vom Elternhaus. Es gelingt ihnen aber noch nicht, sich in der Welt der Erwachsenen zu behaupten.
Stefan sucht zwischen der erdrückenden Liebe seiner Mutter und den strengen Regeln seines Vaters nach einem Weg in die Freiheit. Unter der Ablehnung seiner Schulkameraden leidet er sehr. Durch Alkohol findet er Anschluss an eine Gruppe und kann so seine Zukunftsängste geschickt überspielen. Steffi dagegen muss ihr Leben selbst in die Hand nehmen, da ihre alleinerziehende Mutter beruflich sehr engagiert ist und nur wenig Zeit für ihre Tochter hat. So sucht Steffi nach Geborgenheit und Liebe, nach jemandem, der ihr Leben mitgestaltet und ihr einen Teil der erdrückenden Eigenverantwortung abnimmt.
Obwohl ihr Alkohol nicht schmeckt, lässt sie sich von Stefan zum Trinken verführen und so werden „Partymachen“ und „Trinken bis zum Abwinken“ für beide zum Alltag. Erst als die schulischen Leistungen am Tiefpunkt sind, ändert sich die Lage. Stefan erhält Hausarrest, und Steffi findet bei ihrer Freundin neuen Halt.
So könnte man ein gutes Ende vermuten. Doch am Schluss ist der Alkohol stärker das Wiedersehen wird zur feuchtfröhlichen Party, die für Steffi im Alkoholkoma endet. Hilfe erhält sie von Stefan nicht. Aus Angst lässt er sie bewusstlos liegen. Ein aufrüttelnder und unerwarteter Ausgang. In einer Gesprächsrunde stellten die Schüler an die Schauspieler Fragen aller Art.
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Weilburger Tageblatt
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Am Ende ist der Alkohol stärker
Kultur-Express zu Gast in Weilmünster
Weilmünster (hen). Mit einer eindrucksvollen Inszenierung von "Alkohol - ein Stück über Sehnsucht, die Suche und die Sucht" gastierte der Weimarer Kultur-Express an der Gesamtschule Weilmünster. Schüler aller 9. Klassen sowie der beiden 10. Klassen verfolgten die Aufführung in der Pausenhalle, die eindringlich, aber ohne erhobenen Zeigefinger deutlich machte, welche Gefahren der Alkoholkonsum in sich birgt und in welche Sackgassen die "Flucht in den Rausch" führen kann.
Mit viel Witz und Humor erzählt der Autor, Patric Tavanti, die Geschichte von Steffi und Stefan, dargestellt von zwei jungen Schauspielern des Weimarer Kultur-Express. Stefan hat Sehnsucht nach Anerkennung und Freiheit. Er lebt in einer Familie, in der die Mutter ihn mit Liebe geradezu überschüttet und in ihm immer noch den kleinen Jungen sieht, der Vater hingegen ihn durch Verbote und Strafen erziehen will. Sein Hobby ist die Astronomie, doch mit seiner Vorliebe für Sterne stößt er bei seinen Schulkameraden auf Ablehnung und wird zum Einzelgänger. Erst durch den Alkohol wird Stefan in die Clique um den coolen Typen Felix aufgenommen. Als er Steffi begegnet, steht die dem Alkohol zunächst eher ablehnend gegenüber. Doch ihre alleinerziehende Mutter ist der Karriere wegen meist unterwegs und Steffi für ihr Leben selbst verantwortlich. Sie sehnt sich nach Leichtigkeit, Geborgenheit und Liebe, die sie bei Stefan findet. Alkohol wird für die beiden ein Synonym für Freiheit und Lebenslust: Party, Clique, Spaß und Entspannung von der Schule und dem Erwartungsdruck, der auf ihnen lastet. Was als "feucht-fröhlicher" Spaß beginnt, wird schnell bitterer Ernst. Steffi sucht einen Ausweg, und scheint ihn zu finden. Doch am Ende ist der Alkohol stärker, das Stück endet tragisch, das Ende aber bleibt offen.
Gelegenheit zur Diskussion
Obwohl das Stück leicht und unterhaltsam erzählt wird, entbehrt es nicht einer brisanten Aktualität und regt zum Nachdenken an. Im Anschluss an die Aufführung hatten die Schüler der Gesamtschule Weilmünster Gelegenheit, zusammen mit den Darstellern zu diskutieren und sich mit dem sozialkritischen Thema auseinanderzusetzen. Unter dem Gesichtspunkt Prävention besitze das Thema große Bedeutung, denn bei vielen Jugendlichen spiele Alkohol leider eine viel zu große Rolle, erklärte Schulleiterin Gabriele Abraham und zeigte sich deshalb froh, dass der Weimarer Kultur-Express das Thema altersgerecht dargestellt hat.
(Quelle: © mittelhessen.de 20.04.2010)
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Theater warnt vor Alkoholmissbrauch
Theaterstück über Alkohol an der ERS Freisen
Freisen. Das Tourneetheater "Weimarer Kultur-Express" gastierte an der Erweiterten Realschule Freisen mit dem Stück "Alkohol". Die beiden Schauspieler Julia Stenke und Viktor Wendtner erzählten den Jugendlichen des siebten und achten Schuljahres mit viel Witz und Humor die Geschichte von Steffi und Stefan, die beide erleben müssen, welche Gefahren der Alkoholkonsum in sich birgt und in welche Sackgassen die Flucht in den Rausch führen kann.
Zur Handlung des Stückes: Stefan sehnt sich nach Anerkennung und Freiheit. Er sucht sich selbst zwischen der überzogenen Liebe der Mutter und den strengen Regeln des Vaters. Steffi, die bei ihrer alleinerziehenden Mutter lebt, muss früh erwachsen werden und für ihr Leben selbst verantwortlich sein. Sie sehnt sich nach Leichtigkeit, Geborgenheit und Liebe.
Alkohol wird für die beiden ein Synonym für Freiheit und Lebenslust. Partys, Spaß und Entspannung vom Schulstress und dem Erwartungsdruck bestimmen plötzlich ihr Leben. Dabei gelingt es Stefan zunehmend, seine Freundin Steffi zum Alkohol-Trinken zu überreden. Was als feucht-fröhlicher Spaß beginnt, wird schnell bitterer Ernst. Das Stück endet tragisch: Steffi liegt mit 4,2 Promille auf der Intensivstation. Das Ende bleibt offen.
Die Darsteller Julia Stenke und Viktor Wendtner spielten nach Mitteilung der Schule überzeugend. Es sei ihnen gelungen, die Schüler zum Nachdenken anzuregen. (red.)
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Aus dem Gästebuch:
Dingolfinger Realschüler waren begeistert!
Großes Kompliment an Julia Stenke und Viktor Wendtner, die sich buchstäblich die Seele aus dem Leib spielten. Unsere vierzehn- bis sechzehnjährigen Schülerinnen und Schüler waren von der Performance der beiden jungen Schauspieler schwer beeindruckt. Vielen Dank nochmals für die kurzweiligen 70 Minuten und die anschließende interessante Diskussion! Ihr habt einen bleibenden Eindruck hinterlassen!
Margit 2.5.2010
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Theaterstück „Alkohol” beeindruckt Calauer Schüler
Calau 170 Mädchen und Jungen der Calauer Robert-Schlesier-Schule haben am Montag die Aufführung des Stückes „Alkohol“ von Patric Tavanti gesehen. Dazu war die Stadthalle in der Lindenstraße zu einem Theater umfunktioniert worden. Der Weimarer Kultur-Express brachte das aktuelle Thema auf die Bühne.
Steffi ist eine gute Schülerin und will auf keinen Fall eine Loserin, eine Verliererin, sein. Doch ihre Mutter hat keine Zeit für sie. So sucht und findet sie ihren Freund Stefan in einer Clique, in der Alkohol immer dabei ist. Die beiden jungen Schauspieler Julia Stenke (25) und Viktor Wendtner (23) zeigen, wie Sehnsucht nach Anerkennung und Lebenslust in die Sucht führen können. Was als feucht-fröhlicher Spaß beginnt, endet für Steffi mit 4,3 Promille Alkohol im Koma. Ihr Freund taumelt davon und lässt sie liegen.
»Lebt sie noch, oder ist sie tot?«, fragen sich die Schüler nach der rund einstündigen Aufführung. »Das Ende bleibt offen. Ihr könnt die Geschichte selber weiterspinnen. Doch ich habe das Gefühl, sie könnte es noch einmal schaffen«, sagt Schauspielerin Julia Stenke. Sie fragt die Schüler, wie realistisch sie die Darstellung fanden, ob ein Mädchen sich tatsächlich so von einem Freund beeinflussen lässt und von der Abstinenz bis zum Koma alles mitmacht. Aus den Reihen der Siebent- bis Zehntklässler kommt viel Zustimmung.
»Das Thema ist aktuell und war super dargestellt, gerade auch für die Jüngeren«, sagt die 17-jährige Gizem aus der 10. Klasse. Mit ihrer Familie fährt sie auch öfter nach Senftenberg oder Cottbus ins Theater. »Das Stück hat uns gefallen«, sagen auch Piere und Marcel aus der 7. Klasse. »Wir holen jedes Jahr eine Theatergruppe an die Schule«, sagt Deutschlehrerin Iris Horschig. Sie hat die Veranstaltung organisiert, die zu einem Drittel aus dem Europäischen Sozialfonds mitfinanziert werde.
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Das Ende einer Alkohol-Karriere: Steffi liegt im Koma, ihr Freund Stefan kann das im Rausch kaum erfassen. (Foto: ho)
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Flucht in den Rausch
Weimarer Kulturexpress zeigt Präventionstheater gegen Alkohol
LÜDENSCHEID - Alkoholmissbrauch ist ein weit verbreitetes Problem in der Jugendszene. Umso wichtiger ist Präventionsarbeit. Mit dem Stück „Alkohol“ war gestern der Weimarer Kulturexpress an der Adolf-Reichwein-Gesamtschule zu Gast.
Mit Witz und Humor, aber ohne den mahnenden Zeigefinger, zeigten die Schauspieler in dem Stück von Patric Tavanti, welche Gefahren der Alkoholkonsum birgt und in welche Sackgassen die „Flucht in den Rausch“ führen kann: Protagonisten des Stücks sind zwei Jugendliche aus problembehafteten Familien bei ihrer Flucht in den Alkohol. Dieser wird für sie ein Synonym für Freiheit und Lebenslust: Party, Clique, Spaß und Entspannung von der Schule und dem Erwartungsdruck, der auf ihnen lastet. Doch was als feuchtfröhlicher Spaß beginnt, wird schnell bitterer Ernst. Das Stück endet tragisch, das Ende bleibt offen ...
Im Anschluss an die Darbietung bot sich den Jugendlichen ausreichend Möglichkeit zur Diskussion mit den Darstellern. Bereits zum vierten Mal hatte Deutschlehrer Jürgen Middeldorf das Schauspieler-Duo für die 180 Schülerinnen und Schüler des achten Jahrganges gewinnen können.
Der Weimarer Kulturexpress präsentierte mit „Alkohol“ ein brisant-aktuelles Stück, das auf der einen Seite schwungvoll und amüsant inszeniert war, auf der anderen Seite aber die Jugendlichen zum Nachdenken anregte.
(Christina Grégoire, 24.04.2010, Quelle: StARG)
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Alkohol - ein Theaterstück zu einem aktuellen Problem
Das Thema Alkohol schafft es leider immer wieder, auf den Titelseiten der Tagespresse zu erscheinen, besonders wenn gerade junge Menschen betroffen sind. Alkohol, so heißt auch das neueste Theaterstück von Patric Tavanti, dem es nach vielen erfolgreichen Inszenierungen auch hierbei gelungen ist, in einer sehr schwungvollen und lebendigen Darstellung die Zuschauer in den Bann der Ereignisse zu ziehen.
Ort der Veranstaltung war einmal mehr die Aula der Anne-Frank-Realschule plus in Montabaur, bei der die von den beiden jungen Schauspielern Anita Stenke und Viktor Wendtner getragene Handlung rund 200 Schüler der Klassenstufen 7 bis 9 in ihren Bann zog.
Dabei war die gestellte Aufgabe des Teams nicht leicht. In einer 80-minütigen Vorstellung den Weg einer Schülerin von erklärter Abstinenz bis hin zu ihrem Tod nach einem wiederholten Alkoholexzess aufzuzeigen, ohne dass manch ein Entwicklungsschritt allzu knapp dargestellt wird, ist kaum zu lösen. Dass am Ende, trotz aller Leichtigkeit, manchmal auch Unbekümmertheit in den Dialogen, das dramatische Geschehen so betroffen machte, hatte viel mit der schauspielerischen Leistung der beiden Akteure zu tun. Zu jeder Zeit blieben die beiden in der Erfahrungswelt junger Menschen, die durch Leistungsdruck und Verführung allzu leicht in den manchmal unaufhaltsamen Sog der Exzesse geraten und ohne entschiedene Hilfe von außen aus dem Teufelskreis von Sucht und Versagen nicht mehr ausbrechen können. Genau an dieser Stelle leistet das Stück einen wertvollen Beitrag zur aktuellen Drogenprävention.
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Wie Sehnsucht nach Anerkennung in die Sucht führen kann
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Überzeugend spielten die Schauspieler Julia Stenke (25) und Viktor Wendtner (22) vom Weimarer Kultur-Express die Geschichte zweier Jugendlicher auf der Suche nach Freundschaft, Anerkennung und der Ablösung vom Elternhaus.
Die 7. bis 10. Klassen der Freiherr-vom-Stein-Schule verfolgten am vergangenen Donnerstag in zwei Aufführungen im Eppsteiner Bürgerhaus die Geschichte unter dem Titel „Alkohol“. Steffi und Stefan lernen sich nach einer Party kennen. Der 16-Jährige erklärt Steffi die Sterne am Himmel. Zu ihrer ersten Verabredung bringt er „was für die gute Stimmung“ mit, der erste Kuss muss gefeiert werden mit Alkohol. Steffi, die sonst „nie etwas trinkt“, lässt sich von Stefan zu Orangensaft mit Wodka überreden und stellt fest: „Das schmeckt ja gut.“
Steffi ist eine gute Schülerin und will auf keinen Fall eine „Loserin“, eine Verliererin, sein. Doch sie vermisst Nähe und Geborgenheit. Ihre alleinerziehende Mutter hat keine Zeit für sie. So findet sie über ihren Freund Stefan Zugang in eine Clique, in der Alkohol immer dabei ist. Und auch Stefan hat sich durch den Alkohol einen Namen in der Gruppe gemacht. „Früher wurde ich nur verarscht, jetzt traut sich das keiner mehr“, prahlt er vor Steffi und überspielt geschickt seine Zukunftsängste.
Die beiden jungen Schauspieler zeigen, wie Sehnsucht nach Anerkennung und Lebenslust in die Sucht führen können. Steffi zieht sich von ihrer besten Freundin Marion zurück, weil die sie vor den Gefahren der Alkoholsucht warnt ihre Mutter ist Alkoholikerin. „Partymachen“ und „Trinken bis zum Abwinken“ wird für Steffi und Stefan zum Alltag. Erst als die schulischen Leistungen am Tiefpunkt sind, ändert sich die Lage. Stefan erhält Hausarrest, und Steffi findet bei ihrer Freundin neuen Halt.
Das Wiedersehen nach zwei Monaten Trennung wird für Steffi und Stefan ein feucht-fröhlicher Abend und endet für Steffi mit 4,3 Promille Alkohol im Koma. Aus Angst lässt ihr Freund sie liegen und taumelt davon. Das Stück endet tragisch, das Ende aber bleibt offen.
Die vorgesehene Diskussionsstunde im Anschluss an die Aufführungen entfiel mangels Zeit „aber die Schüler waren sehr aufmerksam und nehmen davon sicher etwas mit“, ist Viktor Wendtner überzeugt. Das Tournee-Theater aus Weimar ist auf Aufführungen in Schulen spezialisiert und greift gezielt aktuelle Probleme Jugendlicher auf, um sie in ihrer Lebenswelt abzuholen und zum Nachdenken anzuregen.
Der 16-jährige Vincent aus der 10. Klasse bestätigte den Eindruck: „Das war ganz eindrucksvoll und ist für die kleineren aus der 7. und 8. Klasse ganz wichtig. Für uns größeren kommt das zu spät. Ich hab’ von Komasaufen schon gehört, kenne aber keinen, der so bekloppt ist.“ Simone (14) aus der G8 fand das Theater „echt cool! Ich kenne einige, die auch manchmal zu viel trinken. Vielleicht denken die jetzt mal darüber nach.“
Lehrerin Heike Bletz, die die Theatergruppe engagiert hatte, bedauerte, dass für die Diskussion die Zeit nicht mehr ausreichte, hat aber inzwischen zusammen mit den Sozialarbeitern, den Drogenbeauftragten der Schule und den Klassenlehrern die ihr Klassen ins Theater begleitet hatten das Thema in den Klassen besprochen: „Besonders mit den jüngeren Schülern und Schülerinnen muss man das Thema aufarbeiten.“ Deshalb sei die Aufführung auch als Ergänzung der beiden Projekttage zur Alkoholprävention in den 7. und 8. Klassen zu verstehen. Der Main-Taunus-Kreis finanzierte im Rahmen der Sucht-Prävention einen Teil der Gage, die Cafeteria-Mütter der Freiherr-vom-Stein-Schule unterstützten die Aufführung mit 500 Euro. Und auch die Schüler und Schülerinnen sollten mit einem Euro Eintrittsgeld die Aufführung honorieren.
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Trinken bis zum Abwinken Steffi und Stefan.
(Foto:jp)
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Theaterstück zum Thema "Alkoholsucht"
Im Rahmen von "Gesunde Schule" und Suchtprävention gastierte heute der Weimarer Kulturexpress mit der Produktion "Alkohol - ein Stück über Sehnsucht, die Suche und die Sucht" im Bürgerhaus Eppstein. Alle 7. bis 10. Klassen waren dazu in zwei Etappen als Zuschauer eingeladen.
In dem Stück lernen sich die eher zurückhaltende Steffi und der leichtlebige Stefan vor einer Party kennen. Die scheinbar unterschiedlichen Jugendlichen eint die gleiche, schwer bestimmbare Sehnsucht, die sie beim Übergang ins Erwachsenensein empfinden: Einerseits suchen sie Freiheit, andererseits verlangen sie nach Halt, Geborgenheit (Steffi) und Anerkennung (Stefan).
Durch Stefans ständiges Drängen beginnt auch Steffi ihre Zerrissenheit mit Alkohol zu unterdrücken. Gemeinsam durchleben sie unbekümmert eine Zeit voll Party. Doch die neue Leichtigkeit ist trügerisch und fordert ihren Tribut ...
Es geht in dem Stück also um die Ursachen und Folgen des Alkoholkonsums bei Jugendlichen. Wer aber einen erhobenen Zeigefinger erwartet, der hat sich getäuscht: Mit viel Witz und Schwung holen die beiden jungen Darsteller das ebenfalls junge Publikum in ihrer Lebenswelt ab. Erst am Ende wird der Ernst der Sache richtig deutlich und regt zum Nachdenken an.
Der Weimarer Kulturexpress ist ein junges Theater, das auf seinen Touren vor allem junges Publikum für das Theater begeistern und mit sozialen Themen konfrontieren und bewegen möchte. Das ist ihnen bei uns in Eppstein zweifellos gelungen.
(20.05.2010, Quelle: FvSS)
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"donnerstags"
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Amtsblatt der Gemeinde Renquishausen
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Weimarer Kulturexpress war da!
192 Siebt und Achtklässler/-innen der Realschule Mühlheim wandern von der Schule zum Gemeindezentrum Stetten. Dort werden sie von zwei Schauspielern des Weimarer Kulturexpress erwartet, die das Stück „Alkohol“ von Patric Tavanti präsentieren werden.
Das Stück handelt von zwei Jugendlichen, die jeweils aufgrund ihrer persönlichen Geschichte in den Teufelskreis „Alkohol“ gezogen werden. Die möglichen Folgen und Gefahren werden sehr verständlich, jugendnah aber auch humorvoll dargestellt.
Die Begeisterung der Schüler und Schülerinnen war deutlich spürbar. Sie hingen den Schauspielern 70 Minuten hochkonzentriert an den Lippen und wollten nicht mehr aufhören zu applaudieren.
Dieser Theaterbesuch stellt einen Teil der Unterrichtseinheit „Alkohol, Drogen, Sucht“ dar, die in den Klassenstufen 7 und 8 eine wichtige Rolle spielt.
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Gemeinschaftshauptschule Kaldenkirchen
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Alkohol ein Stück über Sucht und Sehnsucht
Das war nicht Alltäglich: der “Weimarer Kulturexpress” war mit einem Zwei-Personenstück zu Gast. Die Jahrgänge 7 und 8 erlebten Theater hautnah: “Alkohol ein Stück über Sehnsucht, die Suche und die Sucht” - so der Titel. Staunen, Nachdenklichkeit und Spaß kennzeichneten das Erlebnis. Und anschließend wurde mit den Akteuren vertiefend diskutiert.
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Ein Stück über Sehnsucht, ein Stück über Sucht : Alkohol
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In dem Stück geht es um Steffi, ein junges Mädchen, das durch seinen Freund Stefan zum Alkoholkunsum verführt wird. Was als "feucht- fröhlicher" Spaß beginnt, wird sehr schnell bitterer Ernst, als Steffi schließlich so viel trinkt, dass sie ins Koma fällt.
Die beiden Schauspieler haben uns Ursachen und Folgen des Alkoholmissbrauchs drastisch vor Augen geführt und uns gezeigt, wo es hinführen kann, wenn man Alkohol im Übermaß trinkt.
Wir Schüler haben gelernt, dass man Probleme nicht "im Alkohol ertränken" kann und dass man sich seine Freunde gut aussuchen sollt.
Im Rahmen der Suchtprävention führte der Weimarer Kultur-Express sein neues Stück "Alkohol" am 21.5.2010 für die Schüler der Klassenstufe 6 bis 8 auf.
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Flucht in den Rausch
Im Rahmen des Drogenpräventionprogramms der Johannes-Gigas-Schule wurden im April 2010 die Siebtklässler mit einem Theaterstück zum Thema Alkohol konfrontiert.
Ein Theaterstück ganz aus der Lebenswelt der Jugendlichen brachte die Schüler der 7. Klassen der Johannes-Gigas-Schule am Donnerstag, den 15. 4. 10 zum Nachdenken und ins Gespräch: „Alkohol“ ein Stück über Sehnsucht, die Suche und die Sucht von Patric Tavanti, aufgeführt vom Weimarer Kulturexpress.
Erzählt wird die Geschichte von Steffi und Stefan: Beide verlieben sich ineinander und beide nutzen Alkohol als Flucht in den Rausch.
Stefan sehnt sich nach Anerkennung und Freiheit. Es fällt ihm schwer zwischen seiner überbehütenden Mutter und seinem ausgesprochen strengen Vater seine Identität zu finden. Seine Klassenkameraden halten ihn für ein Muttersöhnchen und erst durch kräftigen Alkoholkonsum findet er Bestätigung und kann seinen Platz in der Klassengemeinschaft behaupten.
Steffi sehnt sich nach Liebe, Geborgenheit und Leichtigkeit im Leben. Ihre allein erziehende Mutter muss viel arbeiten und hat keine Zeit für Steffi. So hat sie sehr früh Verantwortung für sich übernehmen müssen und ist schnell „erwachsen“ und sehr ernst geworden.
Spiel, Spaß und Feiern in der Clique sollen für Entspannung und Entlastung von Schule und Erwartungsdruck sorgen und ist in der Regel mit Alkoholkonsum verbunden.
Starker Leistungsabfall der schulischen Leistungen und die Gefährdung der Versetzung zeigen den beiden Hauptfiguren ihre Grenzen auf. Steffi scheint einen Ausweg zu finden und erlebt doch einen heftigen Rückfall. Der Alkohol ist stärker, das Stück endet tragisch.
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Flucht in den Rausch endet in Sackgasse
Nördlingen Zum Ende des Schuljahres hin konnte den Schülern des Beruflichen Schulzentrums Nördlingens noch mal ein Highlight präsentiert werden. Das Theaterstück „Alkohol“ von Patric Tavanti wurde von jungen Schauspielern vorgeführt. Gemäß dem Titel zeigte das Stück auf, welche Gefahren der Alkoholkonsum in sich birgt und in welche Sackgassen die „Flucht in den Rausch“ führen kann.
Hervorragende Inszenierung
Hervorzuheben war die hervorragende Inszenierung des Stückes durch die beiden Schauspieler alias Stefan und Stefanie vom Weimarer Kultur-Express, die die Botschaft des Theaterstücks mit viel Witz und Humor vermittelten.
Gespräch mit den Schauspielern
Viele Schüler nahmen im Anschluss an die Aufführung die Möglichkeit wahr, mit den Schauspielern in Kontakt zu treten und das persönliche Gespräch zu führen. Auch die durchwegs positive Rückmeldung der Schüler bestätigte die hervorragende Darbietung der beiden Schauspieler.
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