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Schülermeinungen zu "Crazy" |
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Blattlaus (Schülerzeitung Kalkar)
von Pascal Miesen
Patric Tavanti in CRAZY
Irgendwie musste der Typ da vorne doch nicht mehr alle Tassen im Schrank haben. Vor 20min noch hatte er das erste Mal Sex und jetzt stand er als Striptänzerin auf der Bühne.
Damit ihr jetzt nicht glaubt unsere Schule würde in letzter Zeit an unanständigen Orten verkehren, sollte ich euch viel-leicht ein paar Hintergrundin-formationen geben. Alles be-gann im Deutschunterricht der Klasse 10b, die von Frau Schil-lings das Angebot bekam das Theaterstück Crazy zu dem gleichnamigen Buch anzu-schauen. Es handelte sich um ein Einmannstück (ja richtig gelesen), das vom Weimarer Kulturexpress in die Schulen hinein getragen wurde.
Als schließlich feststand, dass das Theaterstück auf der Bühne im PZ aufgeführt werden sollte, begaben sich ca. 200 Schüler der Klassen 8 bis 10 und ein paar Lehrer mehr oder weniger skeptisch in die Aula.
Kurz einige Dinge zum Stück selbst: Crazy handelt vom halbseitig gelähmten Jungen Benny auf dem Weg zum er-wachsen werden auf dem er ALLES erlebt, was ein 16-jähriger nun mal in einem In-ternat erlebt. „ALLES“ beginnt beim ersten Vollrausch, geht über das erste Mal Sex und endet schließlich in einer Flucht mit seinen Freunden aus dem Internat in ein Striplokal in München. Alle Rollen, die für das Stück benötigt wurden, wurden von einem einzigen Schauspieler gespielt- Patric Tavanti. Nach einer allgemei-nen Fragestunde für Interessier-te gab er uns ein Exklusiv-Interview für die Blattlaus.
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Patric Tavanti ist 34 Jahre alt und wurde beim Weimarer Kulturexpress für die Rolle äh die Rollen in Crazy entdeckt. Er spielte bereits auf mehreren großen Bühnen wie zum Bei-spiel im Stadttheater Freiburg oder in Berlin.
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Andererseits ist es eine große Herausforderung für einen Schauspieler die mehr als 13 Rollen zu spielen, manchmal sind sogar mehr als fünf „auf der Bühne“. Da jede Person
natürlich weiter denkt, während ich die Rolle wechsele, liegt die Kunst des Einmanntheaters darin, keine Gedankenlücken auftreten zu lassen.
Nach seiner Lieblingsrolle gefragt nennt er neben Janosch, der eben irgendwie genau das zeigt, was er denkt und will auch Marie. Das ist das Mäd-chen, das mit Benny Sex auf dem Klo hatte. „Sie weiß was sie will, und als Benny ihr das nicht geben kann, geht sie eben wieder“, nennt er uns als Be-gründung. Auf die Frage, ob er sich bei manchen Szenen wie zum Beispiel der Kloszene oder dem Striptanz nicht lä-cherlich vorgekommen wäre, sagt er entschieden nein. Schließlich spielt er ja nicht sein eigenes Leben (damit hätte er größere Probleme) sondern nur die Rolle des Benny, der sein Leben erzählt.
Und dies hat er wohl auch sehr gut hinbekommen, denn als wir nach dem Stück noch einmal ein paar Schüler nach ihrer Kritik über das Theaterstück fragten, war das erste was man zu hören bekam: „Der Schau-spieler war klasse“. „Er hat das super hingekriegt, dafür dass er alleine war“. „Er hat die ein-zelnen Charaktere super darge-stellt, sodass kaum Verständ-nisprobleme auftraten“. Auch die Schüler haben wir gefragt, wie sie denn gewisse Szenen empfunden haben. Diesmal gingen die Meinungen ausein-ander, wie auch bei der Ge-samthandlung. Einige meinten er habe sich zum Gespött der Menge gemacht, andere fanden diese Szenen lustig und eben-falls gut dargestellt. Die Kriti-ken zur Gesamthandlung fielen aus von „langweilig über“ „Ich hätte es mir schlimmer vorge-stellt“ bis „ganz in Ordnung“. Nur bei der Leistung des Schauspielers waren sich so ziemlich alle einig, dass er „Crazy“ crazy genug rüber gebracht hat. (PM)
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Foto: Daniel Jürgen (Kalkar) |
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Aber nun ist er täglich mit dem Weimarer Kulturexpress von Schule zu Schuleunterwegs um das von Markus Menhofer umgeschriebene Einmannstück Crazy zu spielen. Die ursprüng-lich 46 Seiten wurden auf 37 gekürzt (sofern man bei 37 Seiten überhaupt noch von kürzen sprechen kann, aber Patric ist nun einmal ein Profi)
Trotzdem sind 5 Stunden Probe
am Tag keine Seltenheit, denn Text, Sound und Licht müssen 100%ig übereinstimmen. Nach dem gefragt, was ihn an der Inszenierung am meisten ge-fällt, nennt er mehrere Dinge:
Als erstes wäre da der direkte (Blick) Kontakt mit den Schü-lern, sodass er jede Reaktion im Prinzip jedes einzelnen erkennen kann.
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"Endet so jede Geschichte"
Szenenfoto Crazy |
P. Tavanti im Gespräch mit Regisseur M. Menhofer |
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Märkische Allgemeine Zeitung
FÜRSTENBERG - "Das Beste, was wir bisher hatten", schwärmte Schulleiter Jürgen Mann(...)der Gesamtschule Fürstenberg.(...) mit einem Theaterstück vom "Weimarer Kulturexpress". Der junge Schauspieler Patric Tavanti stellte in einer Ein-Mann-Performance einen 16-jährigen Behinderten dar, der im Schulinternat alle Konflikte durchlebt, die Jungs in diesem Alter nun mal haben. Vorbild waren das Buch "Crazy" (Verrückt) und dessen Verfilmung. Die Fürstenberger Schüler waren sehr beeindruckt und kamen öfter mal ins Grübeln. So sind die Texte des Stücks zum großen Teil in dem Jargon geschrieben, den Jugendliche benutzen. Von einem Schauspieler gesprochen hört sich das, was täglich von einem selbst "in den Mund genommen" wird, aber ganz anders an. Da wurde dem einen oder anderen doch bewusst, wie hässlich manche Ausdrücke sind. (ad, 30.01.2004)
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Szenenfoto Crazy |
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"Crazy" in der Elisabethen Realschule
Am 29.04.2003 besuchte der Weimarer Kultur-Express unsere Schule.
Sie führten das Theaterstück "Crazy" (nach dem Buch und dem Film benannt) auf. Alle 10. Klassen und auch einige der Jüngeren nahmen daran Teil. Die Meinungen zu dem Stück waren gemischt, doch der Großteil der anwesenden Klassen war von dem Stück positiv überrascht. Was den Schülern besonders gut gefallen hat war, dass das Stück nur von einer Person aufgeführt wurde. Der Schauspieler beeindruckte uns immer wieder durch seinen spontanen Wechsel zwischen den verschiedenen Rollen. Da das Buch nach dem das Theaterstück geschrieben wurde, von einem Jugendlichen verfasst wurde, sprachen uns die Szenen sehr an. Abschließend lässt sich nur noch sagen, dass die Aufführung ein voller Erfolg war, zumal es die Premiere für den Schauspieler war. (Domi Wild und Chris Netthorn)
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| Im Pressegespräch mit der MAZ (Fürstenberg) |
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Crazy in der Aula der PMS Querfurt
Am 02.10.2003 fand - wie in den vergangenen Jahren schon - ein Gastspiel des Weimarer Kulturexpress`statt. Geladen waren die Schüler der 9. und 10. Klassen, aufgeführt wurde das Stück "Crazy!". Crazy ist auch die Gefühls-und Gedankenwelt des 16jährigen behinderten Jungen, der uns Einblick in sein Leben gibt. Crazy finden die Schüler der PMS vor allem, dass nur ein Schauspieler in alle Rollen hineinschlüpft und das über eine Stunde mit Bravour meistert. |
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| Graf-Anton-Gühnter-Schule - Schüler(innen) schreiben: |
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"Hallo Leute! Ich heiße Benjamin Lebert, bin 16 Jahre alt, und ich bin ein Krüppel. Nur damit ihr es wißt."
So lautet die Vorstellung von Benjamin vor seiner neuen Klasse im Internat "Neuseelen". Doch vielmehr interessiert Benjamin und seine Freunde, worum es in dieser ganzen Veranstaltung namens Leben eigentlich geht. Wann ist man ein Krüppel, wann ist man ein Held? Mädchen, Sex, Freundschaft, Erwachsen werden, Trennung, schulische Probleme, das alles ist Benjamin und seinen Kameraden manchmal einfach zu "crazy". " Verrückt" dachten bestimmt auch einige, als man am Anfang des Theaterstücks erklärt bekam, dass ein einziger Schauspieler mit den Requisiten von zwei Stühlen, einem Tisch, einem Tuch und einer Tafel die Geschichte erzählen und darstellen wolle. Dennoch konnte man sich eine gelungene Aufführung und Darstellung des Romans "Crazy" ansehen, die realistisch und zum Nachdenken anregend, durch Verwendung von z.B. Vulgärsprache, das Publikum erreichte. Durch Textstellen wie z.B.: "Benjamin, du bist ein Held", sagt Janosch. " Ein Held?" frage ich "sind Krüppel denn Helden?" " Krüppel nicht." erwidert Janosch "Aber du!" "und warum?" frage ich "weil durch dich das Leben spricht!" entgegnet Janosch[...]"Was durch mich spricht, ist beschissen!" antworte ich.
Oder: "Florian meint, wenn es nach ihm ginge, wären wir jede Nacht bei den Mädchen. Er liebe den Spaß. Den Kick. Außerdem hoffe er darauf, endlich einmal Malens Brüste zu sehen" werden die Gefühle und das Handeln der Romanfiguren prägnant auf den Punkt gebracht. Empfehlen würde ich das Stück besonders denjenigen, die den Film nicht kennen oder nur die Buchvorlage, denn im Vergleich dazu kann der Schauspieler natürlich nicht alle Szenen so spannend darstellen. Wer den Film und/oder das Buch kennt und interessiert ist an der Darstellung z.B.der Behinderung Leberts, sollte sich die Chance nicht entgehen lassen, denn die Schauspielerei ist überaus "echt" beeindruckend. Der Schauspieler wechselt blitzschnell die Rollen, benutzt eine explosive Sprache und schafft es so die Emotionen dem Publikum zu verdeutlichen. Spannend ist natürlich auch die Geschichte, denn irgendwann kommen die Jungs auf die Idee einmal ganz "crazy" zu sein und "hauen ab" nach München um "ihr Leben zu leben" und "frei zu sein". Ob das wirklich so einfach und "crazy" ist, stellt sich erst im Nachhinein heraus..... Ines Petersen (9e), Herbst 2003 |
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Ein Krüppel brachte 350 Schüler zum Schweigen
`Crazy`, ein Theaterstück nach der gleichnamigen Buchvorlage von Benjamin Lebert wurde an der Graf- Anton- Günther Schule während der Unterrichtszeit aufgeführt.
Der Autor selbst ist der Junge, dessen Eltern sich getrennt und ihn in ein
Internat abgeschoben hatten. Dort macht er viele Erfahrungen, z.B. mit
´dem ersten Mal´, mit Cliquenstress, mit Alkohol und vor allem versucht er den Sinn des Lebens zu finden. Die ZuschauerInnen der 9. und 10. Klassen waren überrascht von dem Schauspieler der Theatergruppe "WEIMARER KULTUREXPRESS", der sich als Solist in verschiedene Personen versetzte und dazu noch einen Krüppel spielte. Zwischendurch überlegten oft viele, ob die Behinderung echt oder wirklich nur gespielt war. Als Requisiten hatte er nur wenig zur Verfügung : zwei Stühle, einen Tisch und die Tafel mit dem Symbol des Internats. Doch er nutzte diese geschickt und es wurde durch seine inneren Monologe und die Hinwendung zu den Zuschauern nie langweilig. Im großen und ganzen konnte man sich gut in die Geschichte hineinversetzen und für den Preis von 4,50 lohnte es sich auf jeden Fall etwas über das Leben dieses Krüppels zu erfahren. Melina Kappuhne (9e), Herbst 2003 |
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Zuschauer der Fürstenberger Gesamtschule (Jan. `04) |
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"Alles, mit Mädchen und so..."
Weimarer Kulturexpress spielt "Crazy" an der KGS HAMBERGEN
"Das kann doch nicht sein, dass einer alles spielt. Ich meine, mit den Mädchen und so..."- noch war Sascha aus der Neunten skeptisch.
Nach etwa 80 Minuten wusste auch er: Es geht! Am Dienstag, den 27. Januar war zum zweiten Mal der Weimarer Kulturexpress in der Pausenhallen der KGS zu Gast. Dieses Mal mit dem Stück "Crazy" nach einer autobiographischen Erzählung von Benjamin Lebert.
Benjamin, ist 16 Jahre alt und halbseitig gelähmt., "Ich bin ein Krüppel", stellt er sich dem Publikum vor. Die Neunt- und Zehntklässler sehen ein äußerst eindrucksvolles Stück, dass das Erwachsenwerdens zum Inhalt hat. Die Geschichte kreist nicht nur um Liebe und Sex, sondern beschreibt auch das Gewinnen von Selbstvertrauen.
Anfangs ist Benjamin noch distanziert gegenüber den Mädchen. Den Grund dafür sieht er in seiner Behinderung. Seine linke Körperhälfte ist spastisch gelähmt. Bereits nach kurzer Zeit und nach Ermunterung durch seine Schulfreunde verliert er allerdings im Internat seine Unschuld. Später machen sich alle sogar noch auf ins Rosenheimer Rotlichtviertel...
Benjamin und alle anderen Rollen wurden vom Schauspieler Patric Tavanti verkörpert. Besonders eindrucksvoll waren dabei die unaufdringliche Art und Weise, wie er die Behinderung der Hauptfigur spielte und das Tempo, indem er die jeweiligen (konträren) Charaktere wechselte. Besonderen Anklang fand bei den Schülern seine Darstellung der Tänzerin Angèlique.
Melanie von der Theater-AG ist jedenfalls schwer beeindruckt: "Die Tanzszene war echt stark und so einen Typen wie Troy brauchen wir in unserem eigenen Stück." Sascha dagegen scheint ratlos: "Also mit zwei Schauspielern wäre es vielleicht besser, das wäre ruhiger, vielleicht aber auch nicht..."
Frank Nowak (FBL Deutsch/ Darstellendes Spiel) Jan.2004
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Weimarer Kulturexpress gastiert mit CRAZY auf Schloß Torgelow
Am ersten Internatswochenende des neuen Schuljahrs gastierte der Weimarer Kulturexpress mit dem Stück CRAZY im Rahmen des Kulturforums auf Schloß Torgelow.(...) Das Stück wurde als Ein-Mann Show inszeniert, in der der Protagonist auf der Bühne sekundenschnell in die verschiedenen Rollen der bestimmenden Charaktere schlüpfte. Die Schüler waren gefesselt von der Perfektion und Lebendigkeit, die von Patric Tavanti als Benjamin Lebert ausging.(...) Mit einem lang anhaltenden Applaus wurde die Darbietung gelobt.
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Nach der Vorstellung in Fürstenberg |
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